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© panthermedia.net Arthur Braunstein

Sonnenschutz ist wichtig, soviel ist bekannt. Die meisten Menschen sind vom exzessiven Sonnenbaden inzwischen abgekommen, halten sich bevorzugt bedeckt und im Schatten auf.  Besonders wichtig ist der Sonnenschutz für Babys und Kleinkinder. Häufig trauen sich Eltern nicht, die Kleinsten in Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosenbeinen zu stecken – schwitzende Kinder fühlen sich selten wohl, werden übellaunig und weinen, es gibt Hautausschlag und Hitzepickel … Dennoch: Sonnenschutz für Babys ist unumgänglich. Es ist schwierig, den Nachwuchs bei längeren Spaziergängen und beim Spielen draussen auf der Terrasse oder im Garten immer im Schatten zu halten. Ein dünnes Hemdchen auch hellem Naturstoff, eine dünne Hose aus hellem Stoff und eine Mütze mit breiter Krempe bieten bereits ausreichenden Schutz.

Viele Textilhändler bieten besondere, sogenannte UV-Schutzkleidung für Babys und Kleinkinder an. Die Kleidungsstücke sind in der Regel aus Kunstfasern hergestellt und im Sommer recht unangenehm zu tragen. Sie versprechen einen besseren Sonnenschutz für Babys als die herkömmliche Kleidung aus Baumwolle oder Leinen. So dumm ist der Gedanke nicht – viele Kleidungsstücke aus Naturstoffen sind nicht dicht genug gewebt, um wirklich kompletten Sonnenschutz zu bieten. Der Nachteil der UV-Schutzkleidung liegt jedoch auf der Hand: Die Stücke sind häufig ungerechtfertigt teuer, sie sind unangenehm zu tragen und können den Schweiß von der Haut der Kinder nicht richtig ableiten.

Eine Art von Sonnenschutz ist jedoch immer sinnvoll und auch stets vertretbar: Sonnencreme. Es muss nicht die biologische und ökologisch nachhaltig produzierte Sonnencreme mit mechanischem Sonnenschutz sein, die den Kindern aufgetragen wird. Ein kostengünstigeres Produkt mit chemischem Sonnenschutz aus der Apotheke ist auch ausreichend. Wie bei allen Kosmetikartikeln für Kinder streiten sich die Experten, ob die chemischen Substanzen der “normalen” Sonnencreme schädlich für die Kinderhaut sind – es liegt in der Verantwortung der Eltern, sich für eine dermatologisch getestete und für Kinder geeignete Creme zu entscheiden. Die Nanopartikel der Cremes mit mechanischem Sonnenschutz sind in den letzten Jahren ebenfalls in die Kritik geraten, da sie im Verdacht stehen, durch die Haut in den Körper einzudringen.

Es bleibt zu resümieren, dass der einzig wirklich gesundheitlich unbedenkliche Sonnenschutz für Babys und Kleinkinder der Aufenthalt im Schatten ist. Es gilt, die direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit zu vermeiden.

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